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Gua Sha

Anwendung der Gua Sha Technik


Gua SHA
ist aus der chinesischen Volksmedizin entstanden. Dort wird es schon seit dem antiken China in verschiedenen Abwandlungen angewendet. Später etablierte es sich in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Aber auch in anderen asiatischen Ländern, wie Kambodscha, Vietnam, Laos, Thailand, Indonesien und Malaysia ist diese Methode Teil der Volksmedizin.

Man verwendete zum Schaben einfache Haushaltsgegenstände, wie dickere Porzellanschüssrl oder Gläser, Münzen oder Löffel. Mit zunehmender Erforschung und Weiterentwicklung wurde später spezielle Schaber aus Jade oder Wasserbüffelhorn verwendet.

Heute wird besonders in Asien die Gua Sha Schabetechnik immer noch von ärmsten Familien bis hin zu renommierten Kliniken erfolgreich angewendet.

Gua Sha kann in der Wirkungsweise analog der Schröpfkopfbehandlung wirken. Der Vorteil ist aber, dass im Gegensatz zur Schröpftechnik Gua Sha auch an knöchrigen Partien, Gelenken oder an der Kopfhaut angewendet werden kann.

 

Das Wirkungsprinzip der Gua Sha Schabetechnik ist sehr weitreichend und wird durch folgende Wirkungen hervorgerufen:

- durchblutungsfördernd
- Anregung des Stoffwechsels
- Stärkung des Immunsystems und somit Verstärkung der Eigenregulation und der
  Selbstheilungskräfte

- Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff
- Entspannend
- Schmerzlindernd
- Eliminierung pathologischer Substanzen, die sich trotz regelmäßiger Ausscheidung
  von Stuhl, Harn, Schweiß und
anderen Exkrementen im Laufe des Lebens in Zellen und
  Geweben ansammeln.

- Harmonisierung des Chi-Flusses
- die Hautausscheidungen und -funktionen werden durch die geöffneten Poren angeregt
- Toxide (Giftstoffe) werden über die Haut ausgeweitet
- Innere Organe werden automatisch über die Akupunkturpunkte, die Haedschen Zonen
  (Querverbindungen
zwischen dem somatischen und dem vegetativen Nervensystem),
  die Reflexzonen, den Reflexbogen (=eine
Abfolge von neuronalen Prozessen, die zur
  Auslösung oder Entstehung eines Reflexes führen) angeregt.

- aufgrund der Blutergüsse (Hämatome) und einer Vielzahl stecknadelgrosser Blutungen
  aus den Kapillaren in die Haut
(Petechien) löst die Schabung eine Eigenbluttherapie aus.
- Steigerung der Abwehrreaktionen und Verminderung der Häufigkeit, Dauer und des
  Schweregrades von Infektionen
(unspezifische Immunstimulierung).
- bei den ersten fiebrigen Erkrankungen kann Gua Sha den Krankheitsverlauf abschwächen
  oder stoppen.

Gua Sha nach Behandlung Gua Sha nach Behandlung
Gua Sha nach Behandlung Gua Sha nach Behandlung 1 Tag später

Folgende Symptome und Krankheiten können mit Gua Sha behandelt werden:

- Rückenschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schnupfen
- Husten
- Bronchitis
- Fiebrige Erkrankungen
- Nebenhöhlenerkrankungen
- Infekte (akut oder chronisch)
- Verdauungsbeschwerden
- Erkrankungen innerer Organe können durch die Stimulation der zugehörigen Meridiane
  positiv beeinflusst werden.

 

Quelle: Der einfache Weg zum Schröpfen und Gua Sha - Autor Erhard Seiler